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febbraio 25, 2008 kiaradolly
Die Anfänge der Renaissanceepoche werden im 14. Jahrhundert in Italien gesehen; als Kernzeitraum gilt das 15. und 16. Jahrhundert. Gegenüber dem älteren wissenschaftlichen Modell einer Initalbewegung in Italien und der unaufhaltsamen nachfolgenden Ausbreitung über Europa geht man heute in den Kulturwissenschaften immer mehr von einer mehrsträngigen und vernetzten Situation wechselseitiger Einflüsse aus. Üblicherweise teilt man die kunstgeschichtliche Epoche der Renaissance, vor allem die italienische Renaissance, in drei Perioden ein:
3. Spätrenaissance oder Manierismus
Den ersten Abschnitt der Renaissance nennt man Frührenaissance(von etwa 1420bis 1490/1500). Sie nimmt ihren Ausgangspunkt in Florenzmit den Skulpturen Donatellos, den Bronzereliefs Ghibertis, den Fresken Masacciosund den Bauten Filippo Brunelleschis. Die Zeit von ca. 1490/1500 bis 1520 bezeichnet man als Hochrenaissance. Zentrum dieser Periode, die sich durch das Streben nach höchster Vollkommenheit und Harmoniein der Kunst auszeichnet, ist das päpstliche Rom. In diese Zeit fallen Bramantes Zentralbau-Entwürfe für die neue Peterskirche in Rom, Leonardo da Vincisberühmteste Bilder („Das Abendmahl“; „Mona Lisa“, „Dame mit Hermelin“), RaffaelsAusmalung der „Stanzen“ (der Gemächer des Papstes) und sein berühmtestes Altarbild, die „Sixtinische Madonna“, MichelangelosSkulpturen („David“, „Moses“) und seine Freskenan der Decke der Sixtinischen Kapellesowie DürersMeisterstiche. Es folgt die etwa bis 1590reichende Periode der Spätrenaissanceoder des Manierismus, die durch unterschiedliche künstlerische Tendenzen gekennzeichnet ist. So neigt der Manierismus zu Übertreibungen des Formenrepertoires der Hochrenaissance (z.B. übertriebene Raumfluchten, überlange und verdreht dargestellte menschliche Körper in heftiger Bewegung). Ein Merkmal des Manierismus ist z. B. die Figura serpentinata,wie sie der Bildhauer Giovanni da Bolognain seinem „Raub der Sabinerin“ (1583) dargestellt hat. Menschliche Gestalten werden dabei als sich schlangenartig nach oben windende Körper wiedergegeben. Die letzte Phase der Spätrenaissance geht dann allmählich in den Barockstilüber.
1)Die Renaissance ist der Ubergang vom Mittelalter in die Neuzeit.
2)Sie zeichnet sich aus ein wachsendes Interesse an der antiken kultur,das sich in den folgenden Jahrhunderten in ganz Europa verbreitete.
3)Die Kirche und das Christentum verloren ihre beherrschende und erklärende Stellung.In der Neuzeit der Horizont der Menschen erweiterte sich und man setzte sich mit der traditionellen Sichtweise.
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